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Schlank im Schlaf – das Insulin Trennkost Diät Magazin

Im Diät Magazin geben wir Ihnen hilfreiche Tipps, die sich mit dem Thema Schlank im Schlaf, der Insulin-Trennkost und Gesundheit, sowie anderen Diäten und Ernährungsformen auseinandersetzen. Die richtige Ernährung und die Anforderungen an eine Ernährungsumstellung spielt dabei ein gewichtige Rolle. In Deutschland sind 50% der Frauen und 70% der Männer von Übergewicht betroffen. Bei Kindern ist fast jedes sechste Kind von Adipositas bedroht. Die Folgen von Bewegungsmangel und Übergewicht sind dramatisch – ein erhöhter Blutdruck und Diabetes sind die grausamen Konsequenzen die sich daraus ergeben. Mit der richtigen Diät kann man vorbeugen und umlenken, nur wer dauerhaft sein Ernährungsverhalten umstellt, hat eine Chance auf einen bleibenden Erfolg.

Tipps für die Schlank im Schlaf Trennkost Diät

Einstieg in die Trennkost: Tipps zum Entgiften und Entschlacken

Bevor Sie Ihr Leben verändern und auf Trennkost umsteigen sollten Sie vorher Entschlacken. Das heißt Gifte aus dem Körper schwemmen. Damit Sie möglichst effektiv entschlacken und ohne unangenehme Nebenwirkungen abnehmen, sollten Sie folgende Regeln für die Insulin Trennkost aufmerksam lesen und beachten. Die Grundregel viel zu trinken, muss ich wohl hier nicht erwähnen:

Schlank im Schlaf Tipps vor einer Trennkost Diät

1. Vorsicht im Umgang mit Rohkost

Wenn Sie einen empfindlichen Darm, Lebensmittelallergien oder -unverträglichkeiten haben, sollten Sie mit Rohkost vorsichtig umgehen. Nach einer Entsäuerungs- Woche und anschließender Ernährungsumstellung ist es gut möglich, dass Sie Rohkost wieder besser vertragen.

2. Obst und rohes Gemüse nur bis 14 Uhr

Obst und rohes Gemüse sind nach 14 Uhr schwerer verdaulich, denn die Leber ist danach mit ihrer internen Entgiftungsarbeit beschäftigt. Essen Sie daher nach 14 Uhr nur noch gekochtes Gemüse. Nicht nur die Leber, auch andere Entgiftungsorgane arbeiten abends und nachts besonders aktiv. Um diese Funktionen nicht zu beeinträchtigen, sollten Sie nach 18 Uhr am besten auf Essen verzichten. Wenn Sie aber einen anderen Tages- Rhythmus haben, sollten Sie das eben so anpassen. Wenn Sie das beachten, dass nach dem Frühstück 5 Stunden Essenspause besteht, regelt sich alles nach Ihrem Biorhythmus. Wenn Sie also erst um 12 Uhr Frühstücken, So ist Ihre 2. Mahlzeit um 17 Uhr und Ihre Letzte um 22 Uhr.

3. Trinken Sie viel natürliches Wasser

Während des Beginns sollten Sie täglich zweieinhalb bis drei Liter reines Quellwasser oder verdünnten Kräutertee trinken. Dies ist sehr wichtig! Das durchspült Lymphe und Nieren und entlastet.

4. So Naturbelassen wie möglich essen

Dämpfen oder dünsten Sie Gemüse in möglichst wenig Wasser, z. B. in einem Gemüsedämpfer mit Siebeinsatz. Das ist die schonendste Art der Zubereitung. Das Gemüse sollte al dente sein, also noch Biss haben. Je länger Gemüse gegart wird, umso wertloser ist es für den Körper. Für mich hat sich herausgestellt, dass gefrorenes Gemüse besser ist, es muss gar nicht mehr gekocht werden, etwas blanchieren und würzen, das ist alles!

5. So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Die Rezepte enthalten keine genauen Grammangaben. Sie sollen selbst ein Gefühl dafür entwickeln, welches Ihre „Wohlfühl-Essmenge“ ist. Essen Sie langsam eine kleine bis mittlere Portion, und hören Sie auf, bevor Sie sich richtig satt fühlen. Das Sättigungsgefühl setzt nämlich erst nach einigen Minuten ein. Auf diese Art entlasten Sie den Stoffwechsel ebenfalls, denn auch basische Kost verlangt vom Körper Verdauungsarbeit.

6. Keine wilden Mischungen

Entlasten heißt auch, einfacher essen. Das bedeutet auch, nicht so viel zu mischen und durcheinander zu essen. Wählen Sie deshalb pro Mahlzeit nie mehr als vier Obst- oder Gemüsesorten.

7. Dezent würzen

Wenn Sie zu stark würzen, irritiert das die Geschmacksnerven und lässt Sie das Gefühl für Sättigung verlieren. Meiden Sie deshalb Knoblauch, würzen und salzen Sie bitte dezent. Benutzen Sie ein Kräutersalz ohne Geschmacksverstärker wie Glutamat oder frische Kräuter.

8. Essen Sie nur, was Ihnen schmeckt

Falls Sie ein Gericht gar nicht mögen, z. B. den Rote-Bete-Salat, dann ersetzen Sie es durch ein anderes, etwa vom Tag zuvor, das Ihnen schmeckte. Jede tiefe innere Abneigung erzeugt eine Art von Stress und erschwert es Ihnen, konsequent durchzuhalten und die neue Nahrungseinstellung zu lieben.

9. Greifen Sie nur zu reifem Obst

Unreifes Obst und Gemüse führen zu Blähungen und Schmerzen. Halten Sie ein Obst- und Gemüseverhältnis von 20 zu 80 ein. Die Obstmahlzeit sollte am Vormittag liegen, die Gemüsemahlzeiten am Mittag und am Abend. Obst enthält sehr viel Zucker und Wasser und passiert die Verdauung schneller als Gemüse. Trifft das Obst im Darm auf noch nicht verdautes Gemüse, dann fängt das Obst an zu gären. Blähungen sind die Folge.

10. Kauen Sie gründlich

Kauen Sie jeden Bissen mindestens 20-mal. So wird er vorverdaut und im Darm besser weiterverarbeitet. Das verhindert Blähungen. Außerdem fühlen Sie sich schneller satt.

11. Etwas Sport unterstützt die Trennkost Diät

Wer keinen Sport machen will oder kann, der sollte sich ein kleines Trampolin in die Wohnung stellen und täglich mindestens 8 Minuten springen. Dies ersetzt einen Dauerlauf von 20 Minuten! Der Spaßfaktor ist extrem wichtig.

Über Trampolinspringen – Buch „Keine Zeit und trotzdem fit“ von Gert Kunhardt habe ich sehr positive Sachen gelesen. Er bezieht sich auf eine amerikanische Studie:

  • allgemein höherer Triningseffekt als Joggen
  • aktiviert Lymphkeislauf und Perestatik
  • bodyshaping

wegen dem schwerelosen Zustand. Bei Abfederung kurze Anspannung der gesamten Zellstruktur. etc.

Am 2. Tag Entschlacken und Entgiften

Regelmäßig den Darm zu entleeren bringt das Abnehmen richtig in Schwung. Darmreinigung unterstützt die natürliche Körperfunktion. Für die Reinigung stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • mit Glaubersalz oder Bittersalz (Apotheke),
  • mit SAUERKRAUT essen oder Einläufen,
  • mit Colon-Hydro-Therapie (Heilpraktiker).

Achtung: Schwangere und stillende Frauen, aber auch alle, die eine chronische Krankheit haben, dürfen nicht ohne den Rat eines Arztes die Darmreinigung durchführen.

Glaubersalz: ist ein natürliches Abführmittel

Glaubersalz ist Natriumsulfat (Natrium sulfuricum). Es ist in allen Apotheken erhältlich. Legen Sie den Zeitpunkt Ihrer ersten Einnahme unbedingt so, dass Sie die folgenden Stunden keine wichtigen Termine haben und immer in der Nähe einer Toilette sind – wenn die Wirkung des Salzes einsetzt, gibt es kein Aufschieben mehr. Nach welcher Zeit die Wirkung eintritt, ist allerdings unterschiedlich.

Die Anwendung: Lösen Sie 40 g Glaubersalz in einem halben Liter Wasser auf, geben Sie etwas Zitronensaft dazu, und trinken Sie die Lösung langsam. Trinken Sie danach reichlich Wasser oder Kräutertee, um den Salzgeschmack loszuwerden. Nun sollte innerhalb der folgenden ein bis drei Stunden eine gründliche Darmentleerung erfolgen. Wenn sich nach acht bis zwölf Stunden noch nichts getan hat, können Sie die Einnahme wiederholen oder einen Einlauf machen. Vorsicht: Glaubersalz reizt die Darmschleimhaut. Menschen mit empfindlichem Darm sollten es nicht einnehmen.

Einlauf: pünktlich entleeren

Diese Darmreinigungsmethode ist für Eilige besonders gut geeignet, denn hier bestimmen Sie den Zeitpunkt Ihrer Darmreinigung. Wenn Sie sich entscheiden, z. B. am Freitagabend einen Einlauf zu machen, dann wissen Sie genau, dass sich Ihr Darm im Lauf der nächsten Stunde entleert. Der Einlauf wird mit einem Irrigator durchgeführt, den Sie in einer Apotheke kaufen können.

Die Anwendung: Legen Sie ein Handtuch auf den Boden Ihres Badezimmers. Füllen Sie den Irrigator mit zwei Liter Wasser, etwa 36 bis 37 °C warm. Legen Sie sich in Seitenlage auf das Handtuch. Fetten Sie das Einführrohr mit etwas Vaseline oder einer anderen unparfümierten Fettcreme ein. Stecken Sie das Einführrohr vorsichtig wenige Zentimeter in den After und öffnen Sie den Zulaufhahn des Irrigators. Das Wasser läuft nun langsam vom Enddarm aus in den gesamten Dickdarm.

Wenn Sie zum ersten Mal einen Einlauf machen, kann es sein, dass Sie bereits nach wenigen Milliliter Wasser einen Entleerungsdruck verspüren. Das ist normal, denn der Darm reagiert anfangs meist etwas verkrampft. Wenn Sie das Gefühl haben, dass der Druck auf die Darmwand zu stark wird und Sie das Wasser nicht mehr halten können, dann geben Sie diesem Druck nach, und gehen Sie auf die Toilette. Sobald die erste kleinere Entleerung des Darms stattgefunden hat, können Sie mit einer weiteren Füllung beginnen. Manchmal sind zwei, drei oder mehr Füllungen nötig, bis der Darm richtig entleert ist.

Colon-Hydro-Therapie: Professionelle Reinigung

Bei dieser Methode wird der Dickdarm mit Hilfe eines Gerätes, dem so genannten Colon-Hydromat, mit warmem, gefiltertem Wasser sanft gespült und dadurch sehr intensiv gereinigt. Die Therapie an sich ist jahrtausende alt, denn es handelt sich dabei um nichts anderes als eine moderne und hygienische Form des Einlaufs. In Deutschland gibt es zurzeit rund 1000 Ärzte und Heilpraktiker, die Colon-Hydro-Therapie durchführen.

Die Anwendung: Der Patient liegt bequem in Rückenlage auf einer Behandlungsliege. Über ein geschlossenes System (mit sterilem Einmaleinführbesteck) fließt warmes, filtriertes Wasser in den Darm, und der Darminhalt wird durch einen Abflussschlauch geruchsfrei ausgeleitet. Der Therapeut ist während der gesamten Spüldauer (35 bis 50 Minuten) anwesend, bedient das Gerät und führt auf dem Bauch eine Darmmassage durch.

Übergewicht und Bauchfett kann für die Gesundheit schlimme Folgen haben.

Bauchfett schadet der Gesundheit erheblich

Dass Übergewicht sich generell negativ auf unseren Körper auswirken kann, ist hinreichend bekannt. Allerdings ist das Bauchfett mit ganz besonderer Vorsicht zu genießen, von ihm können ungeahnte Gefahren ausgehen.

Bauchfett macht uns krank

Wenn sich an Po oder Hüften ein paar Fettpolster zu viel anlagern, dann stört das zwar die meisten Menschen, eine echte Gefahr ist das allerdings noch nicht. Gefährlicher ist es, wenn der Bauchumfang ansteigt. In diesem Fall hat sich die Menge des Bauchfetts vermehrt, was durchaus ungünstig auf den Körper einwirken kann.

Warum ist das Bauchfett so schlimm?

BMI Rechner



BMI Tabelle

Bauchfett hat die unangenehme Eigenschaft, besondere Substanzen zu produzieren, die sich direkt und vor allem ungünstig auf verschiedene Körperfunktionen auswirken kann. Unmittelbar beeinflusst es den Blutdruck und die Regelung des Blutzuckers. Wer also viel Bauchfett mit sich herumträgt, hat ein deutlich höheres Risiko, an Kreislaufbeschwerden oder Diabetes zu erkranken. Die kritische Grenze für den Bauchumfang liegt bei den Männern bei 102 Zentimeter, Frauen sollten einen Umfang von 88 Zentimeter nicht überschreiten. Die Messung des Umfangs wird im Stehen mit freiem Oberkörper durchgeführt und sollte an der „dicksten“ Stelle stattfinden.

Das Fett muss weg!

Wer die Risiken deutlich senken möchte, muss natürlich das Bauchfett los werden. Die gute Nachricht: Wer gegen sein Übergewicht ankämpft, der verliert als erstes überschüssiges Fett im Bauchraum. Gesunde, fettarme und ausgewogene Ernährung mit sehr viel Wasser als Getränk und täglicher körperlicher Bewegung helfen, schnell die ersten Kilos los zu werden. Es muss im Übrigen nicht gleich das Idealgewicht sein, das lässt sich leider immer nur sehr schwer erreichen. Jedes einzelne Kilo, das man verliert, hilft dem Körper ein gutes Stück weiter zur Entlastung. Liegen bereits Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes vor, so lassen sich durch gezielte Gewichtsreduktion die Krankheitswerte deutlich verbessern, teilweise sogar völlig normalisieren.

Der Organismus wird negativ beeinflußt

Bauchfett wurde mit seinen negativen Auswirkungen auf den Körper lange Zeit unterschätzt. Mittlerweile kennt man seine ungünstigen Eigenschaften jedoch genauer. Je nach Bauchumfang kann das Bauchfett derart viele Stoffe produzieren, die Einfluss auf den menschlichen Organismus nehmen, dass Ärzte das Bauchfett bereits als eigenes Organ bezeichnen. Um diesem „Schädling“ entgegen zu wirken, hilft nur dauerhafter Gewichtsabbau.

Body Mass Index – Klassifikation

Klassifikation Männlich Weiblich
Untergewicht niedriger als 20 niedriger als 19
Normalgewicht 20-25 19-24
Übergewicht 25-30 24-30
Adipositas 30-40 30-40
massive Adipositas mehr als 40 mehr als 40

Quelle: BMI-Klassifikation (nach DGE, Ernährungsbericht 1992)

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